Absaugung

Schon in der ersten Zeit nach der Operation, wenn die Sekretbildung besonders stark ist und den Patienten das Abhusten des Sekrets noch Probleme bereitet, sollte stets ein Absauggerät zur Verfügung stehen. Später, wenn die Sekretion nachlässt und die richtige ?Abhusttechnik? erlernt wurde, kann auf das Gerät weitgehend verzichtet werden. Es sollte jedoch immer bereitgehalten werden. In bestimmten Situationen, wie z. B. bei Erkältungskrankheiten oder vorübergehender besonders starker Sekretion, verschafft das Absauggerät schnell Hilfe und Erleichterung. Das eigentliche Absaugen des Trachealsekrets erlernen die Patienten gleich nach der Operation durch das medizinische Pflegepersonal. Die Bedienung des eigenen Absauggerätes zu Hause fällt so nicht schwer. Wir möchten, bevor die verschiedenen Geräte einzeln vorgestellt werden, einige allgemeine Hinweise geben: Zum Absaugen wird ein Katheterspülglas benötigt sowie sterile Absaugkatheter. Das Spülglas wird mit Wasser gefüllt und dient während und nach dem Absaugen zum Durchspülen des Absaugschlauches. Unsere Absaugkatheter sind mit einer zentralen Saugöffnung und zwei seitlichen Augen versehen und einzeln steril verpackt. Je nach medizinischer Notwendigkeit stehen verschiedene Durchmesser zur Verfügung. Das Absaugen muss sehr vorsichtig vorgenommen werden: Durch grobes Hin- und Herschieben des Absaugkatheters kann die Schleimhaut der Luftröhre verletzt werden. Der Absaugkatheter sollte nur bei eingeschalteter Pumpe vorsichtig eingeführt und nur so weit wie nötig vorgeschoben werden. Alle Servona Absauggeräte sind mit einem besonderen Bakterienfilter ausgerüstet. Er gewährleistet eine einwandfreie Hygiene während des Absaugens, denn er verhindert, dass Keime und Bakterien über das Gerät verwirbelt werden.








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Neues Absauggerät
Servoport 3000

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