COPD - Beschreibung

Was ist COPD?

COPD steht für die englische Bezeichnung "chronic obstructive pulmonary disease" und beschreibt eine chronische Erkrankung der Lunge. Dabei sind die Atemwege dauerhaft verengt und entzündet. Patienten leiden unter Atemnot bei Belastung und Husten mit Auswurf. Raucher und Passivraucher haben das größte Erkrankungsrisiko. Wichtigster Behandlungs-Pfeiler ist daher der Verzicht auf Tabak.

Auf Deutsch wird die Erkrankung als „Chronisch obstruktive Lungenerkrankung“ bezeichnet. Die Fachsprache bevorzugt die Bezeichnung „Chronisch obstruktive Bronchitis“. Häufig mit der COPD in Verbindung gebracht werden die Begriffe „Lungenemphysem“ und „Chronische Bronchitis“.

Verharmlost wird COPD häufig als „Raucherhusten“ oder „Raucherlunge“ bezeichnet. Dabei ist die kann sie lebensbedrohlich sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beziffert die Gesamtzahl an COPD-Kranken weltweit auf 64 Millionen. Damit sind rund 14 Prozent aller Erwachsenen erkrankt. Die COPD ist daher die häufigste Erkrankung der Atemwege. Schon heute nimmt sie Platz Vier in der Liste der häufigsten Todesursachen weltweit ein. Experten vermuten, dass die COPD bis 2020 den dritten Platz einnimmt. Keine andere Volkskrankheit hat einen solchen „Zuwachs“.