Kehlkopfkrebs - Diagnose

Wie wird Kehlkopfkrebs diagnostiziert?

Steht der Verdacht auf Kehlkopfkrebs im Raum, führt der Arzt eine Kehlkopfspiegelung durch. Dabei untersucht ein Arzt den Kehlkopf mithilfe eines Spiegels beziehungsweise einer Lupenoptik (indirekte Kehlkopfspiegelung) oder unter Vollnarkose mit einem röhrenförmigen Instrument – dem Laryngoskop (direkte Kehlkopfspiegelung).

Zur Sicherung der Diagnose entnimmt der Arzt Gewebeproben (Biopsien) aus den verdächtigen Stellen. Diese werden mikroskopisch weiter untersucht. Die Probenentnahme geschieht gewöhnlich unter Vollnarkose im Rahmen der direkten Kehlkopfspiegelung. Zur weiteren Therapieplanung müssen Lage und Größe des Tumors bekannt sein. Außerdem muss geklärt sein, ob sich bereits Absiedlungen (Metastasen) gebildet haben. Neben einer genauen HNO-ärztlichen Untersuchung werden folgende bildgebende Verfahren eingesetzt:

  • Hals-Ultraschall
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie