Lungenfibrose - Behandlung & Therapie

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Wie wird eine Lungenfibrose behandelt und therapiert?

Ziel der Behandlung ist ein Stopp des Krankheitsverlaufs oder zumindest eine Verlangsamung. Der Zunahme von Bindegewebe (Fibrosierung) muss Einhalt geboten werden. Konnte eine Grunderkrankung festgestellt werden, muss diese therapiert werden. Entsprechende Risikofaktoren (z.B. Rauchen, Schadstoffkontakt) müssen minimiert werden. Das kann bedeutet, dass Sie den Beruf wechseln müssen (z.B. bei einer Tätigkeit in der chemischen Industrie).

Weil oft eine Entzündung vorliegt, wird diese mittels spezieller Medikamente gedrosselt. Einige Arzneimittel fahren die Reaktion des Immunsystems herunter (Immunsuppressiva). Der bekannteste Vertreter ist hier das Kortison. Dies können sie entweder direkt inhalieren oder in Form von Spritzen und/oder Tabletten erhalten. Gegen Entzündungen und gleichzeitig die Neubildung von Bindegewebe wirkt ein neuer Wirkstoff mit dem Namen Pirfendion.

Wird der Sauerstoffgehalt im Blut zu niedrig, erhalten die Patienten mehrere Stundenlang eine Sonde mit dem lebenswichtigen Atemgas. Greifen alle Behandlungsmaßnahmen nicht und ist die Lungenfibrose sehr weit fortgeschritten, ist eine Lungentransplantation der letzte Ausweg.