Schlaganfall - Vorbeugung & Prognose

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Wie kann einem Schlaganfall vorgebeugt werden?

Vorbeugung

Sie können einem Schlaganfall auf vielfacher Art und Weise vorbeugen. Im Zentrum aller Maßnahmen steht die Vermeidung einer Arterienverkalkung. Nicht alle Risikofaktoren können sie aktiv beeinflussen, aber eine ganze Reihe lässt sich aktiv reduzieren. Folgende Maßnahmen können das Schlaganfall-Risiko deutlich senken:

  • Viel Bewegung und Sport
  • Gesunde Ernährung
  • Abbau von Übergewicht
  • Rauchverzicht
  • Alkohol in Maßen genießen
  • Stress vermeiden

Folgende Grunderkrankungen erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall:

  • Bluthochdruck
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
  • Diabetes mellitus
  • Vorhofflimmern
  • Fettleibigkeit (Adipositas)

Lassen sie diese Krankheiten behandeln und beherzigen sie die Ratschläge Ihres Arztes. So können sie Ihre Blutwerte ebenso verbessern wie Ihren Blutdruck. Letztendlich sinkt Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko deutlich.

Prognose

Es gilt: Je größer das verstopfte oder gerissene Blutgefäß desto schwerwiegender sind die Hirnschäden. Je nach Gehirn-Region können aber auch kleinste Schädigungen gravierende Folgen haben. Etwa 20 Prozent aller Schlaganfall-Patienten sterben innerhalb der ersten vier Wochen. Im Laufe des ersten Jahres nach dem Schlaganfall versterben rund 37 Prozent. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs handelt es sich um die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.

Rund die Hälfte der Schlaganfall-Patienten, die nach einem Jahr noch leben haben dauerhafte Schäden. Sie sind lebenslang auf fremde Hilfe angewiesen. Das sind in Deutschland knapp eine Million Menschen. Schlaganfälle bei Kindern sind selten, haben aber eine gute Prognose. Die Behandlung zeigt bei ihnen meist gute Erfolge. Nur zehn Prozent der jungen Betroffenen behalten Schäden zurück.